Schulden statt Weihnachtsfreude? Lieber verzichten als auf Pump!

Damit Weihnachten nicht zur Schuldenfalle wird

Weihnachten ist bei uns vor allem auch ein Fest des Kaufens und Konsumierens. Gerne greift man da auch mal etwas tiefer in die Tasche – denn schließlich möchte man seinen Lieben und auch sich selbst etwas Besonderes gönnen und eine schöne Zeit bereiten. Allerdings ist es im Zweifelsfalle eher ratsam, lieber zu verzichten als die Kreditkarte unverhältnismäßig mit Weihnachtseinkäufen zu belasten. Denn schnell gerät man in die berüchtigte Schuldenfalle und zahlt noch lange nach den Festtagen, oftmals zu hohen Zinsen. Gerade in Zeiten überschuldeter Privathaushalte sollte man daher eher mit Bedacht und Blick aufs Budget “Weihnachtsshoppen” – damit einem die Ausgaben im Neujahr nicht über den Kopf wachsen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, stellt am besten einen kompletten Finanzplan für die Weihnachtstage auf. So behält man leicht den Überblick und hat alle Ausgaben besser im Griff: Wie viel darf mich der Festtagsschmaus kosten? Was kann ich für Geschenke aufwenden? Wie viel bleibt für Dekoration und Weihnachtsschmuck übrig? Bittere Überraschungen nach der süßen Weihnachtszeit können damit vermieden werden. Kleiner Tipp: Wer einen festen Betrag in Bar zum Einkaufen mitnimmt, läuft weniger Gefahr die Kreditkarte zu zücken.

Viele Kaufhäuser und Einzelhändler locken mit einfachen Ratenzahlungen zu angeblich niedrigen Zinsen. Bevor Sie eine solche Option in Erwägung ziehen, sollten Sie sich die jeweiligen Konditionen gründlich durchlesen. Achten Sie vor allem darauf, dass die monatlichen Zahlungen für Sie tatsächlich tragbar sind und nicht mit anderen Kosten kollidieren. Ansonsten werden Impulskäufe “auf Pump” schnell zu einem Ärgernis. Gleiches gilt für Handys und Mobilfunkverträge! Oft locken Anbieter zwar mit augenscheinlichen Niedrigstpreisen, in der Regel sind diese aber dann mit relativ hohen monatlichen Kosten verbunden.

Halten Sie außerdem nach Angeboten Ausschau und vergleichen Sie Preise! Oft kann man hier noch ein paar Euro sparen. Gerade im Internet findet man häufig günstigere Alternativen und die Ware bekommt man gleich bequem nach Hause geliefert.

Es muss auch nicht immer der letzte (teure) Trend unterm Weihnachtsbaum landen. Der Preis ist nicht alles! Seien Sie doch mal kreativ und überraschen Sie Ihre Familie und Freunde auch mit liebevollen, selbstgemachten Präsenten. Wenn Sie diese Tricks und Tipps beachten, können Sie gelassen Geschenkideen finden und das Weihnachtsfest genießen!

Schreibe einen Kommentar