Die Vorbereitung des Festmenüs beginnt lange vor Weihnachten

So klappt das Weihnachtsessen mit Sicherheit

Ein bisschen Stress gehört zum Weihnachtsfest wie Tannengrün und Kerzen. Ganz ohne geht es einfach nicht! Allerdings, wenn aus aufgeregter Vorfreude eine solche Mehrbelastung wird, dass sie an die Nerven und die Kräfte geht, dann ist das eindeutig zu viel des Guten. Doch keine Sorge, noch ist genügend Zeit, um negativem Stress von vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen. Da einer der wichtigsten Stressfaktoren zu Weihnachten das Festmahl ist, sollte man hier ganz besonders auf gute Planung und viel Vorarbeit achten. Dann kann man es sich im Kreise der Familie und der Freunde am Weihnachtstag einfach nur gut schmecken lassen.

Planung ist alles

Das ist leichter gesagt als getan? Nicht wirklich! Die Vorbereitung des Menüs beginnt am besten damit, dass man sich abends mal ganz ruhig hinsetzt und die Speisenfolge plant. Egal, ob die Entscheidung dann für die Gans oder den Karpfen, einen Truthahn oder eine Ente fällt – am nächsten Tag kann das Geflügel oder der Fisch gleich vorbestellt werden und man hat bereits ein Problem weniger. Weiter geht es mit den Beilagen. Wie wäre es, das Gemüse, das es am Adventssonntag gibt, gleich in doppelter Menge zu kochen? Eine Portion kommt sofort auf den Tisch, die andere wandert bis Weihnachten in die Tiefkühltruhe. Rosenkohl und Rotkohl zum Beispiel lassen sich hervorragend einfrieren. Wer sich damit gar nicht erst aufhalten will, der kauft das Gemüse gleich fix und fertig aus der Tiefkühltruhe. Das ist als Strategie zur Stressvermeidung natürlich auch erlaubt. Stichwort „einkaufen“. Man muss kein Wahrsager sein zu vorherzusehen, dass die Geschäfte immer voller werden, je näher das Fest rückt. Muss man da wirklich mitmachen? Vielleicht gibt es ja ein paar Dinge, die man wirklich erst unmittelbar vor Weihnachten ganz frisch besorgen möchte. Obst könnte so etwas sein oder Opas Lieblingsbutterkuchen vom Bäcker an der Ecke. Der wird aber bitte auch jetzt schon vorbestellt und bezahlt und muss dann am 24. Dezember nur noch abgeholt werden.

Süßes und Haltbares rechtzeitig einkaufen

Viele andere Dinge können aber längst vorher eingekauft werden. Für alles, was haltbar ist und in die Vorratskammer kann, nutzt man am besten die Randzeiten im Supermarkt. Ganz früh morgens oder in der letzten Stunde vor dem Ladenschluss sind die Märkte erfahrungsgemäß nicht sehr voll. Jetzt werden Kaffee und Tee, Zucker, Mehl, Gewürze und die Süßigkeiten für die bunten Teller gekauft. Wenn schließlich auch noch die Getränke im Einkaufswagen sind, geht es ab nach Hause. Puh, das wäre auch geschafft!

Zurück in den eigenen vier Wänden bitte einmal tief durchatmen und noch mal nachdenken. Gehört eine Suppe zur Menüfolge? Dann ist auch sie eine Kandidatin fürs Vorkochen und Einfrieren. Beim Dessert dürfte das schon etwas schwieriger werden. Aber auch dort lohnt es sich, das Rezept daraufhin zu überprüfen, ob es in Teilen zumindest am Vortag zubereitet werden kann und dann im Kühlschrank auf den großen Auftritt wartet.

Um einen solchen Meisterplan perfekt zu machen, wird auch kontrolliert, ob das Porzellan und die Gläser, das Besteck und die Tischwäsche vollständig und in Ordnung sind. Wenn ja, dann muss eigentlich nur noch gefeiert werden.

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