Hochzeitsschmuck – Was trägt die Braut, was trägt der Bräutigam?

Nicht nur das Hochzeitskleid und der Anzug sorgen dafür, dass Braut und Bräutigam vor dem Altar märchenhaft romantisch aussehen. Auch der Hochzeitsschmuck trägt zu diesem ganz besonderen Eindruck bei, der den wichtigsten Tag im Leben des Paares begleitet. Schon Monate vor dem Termin steht die Frage im Raum, welcher Hochzeitsschmuck in Frage kommt und was am besten zum gewählten Kleid und zum Anzug passt. Die Braut kann aus einer Vielzahl von Möglichkeiten schöpfen. Der Bräutigam hat es in Sachen Hochzeitsschmuck etwas einfacher, denn gewöhnlich tragen die Männer weniger Schmuck als die Damen.

Dennoch gibt es auch für die Herren schmückende Accessoires. Das wichtigste Schmuckstück ist selbstverständlich der Hochzeitsring, der mit Sorgfalt gewählt werden sollte, denn er muss nicht nur am Tag der Hochzeit sondern ein ganzes Leben lang gefallen. Einige mögen es schlicht und dezent, andere bevorzugen breitere Ringe mit Gravuren oder mit Edelsteinen. Trauringe gibt es in unglaublich vielen Varianten aus den unterschiedlichsten Materialien. Paare sollten sich ruhig Zeit bei der Auswahl nehmen und sich gründlich informieren und beraten lassen.

Der eigentliche Hochzeitsschmuck sind allerdings die Accessoires für den feierlichen Tag. Männer können hier beispielsweise Anstecknadeln, Seidenblumen, passende Manschettenknöpfe oder schmückende Einstecktücher wählen. Auch wenn der Bräutigam die Braut vor der Hochzeit nicht im Hochzeitskleid sehen sollte, kann man den Hochzeitsschmuck vorab aufeinander abstimmen. Wenn beispielsweise die Seidenblume im Knopfloch farblich dem Kopfschmuck der Partnerin angeglichen wird oder eine Brosche den Anzug schmückt, die ein einheitliches Bild mit dem Brautstrauß ergibt, wird die Verbundenheit des Paares optisch unterstrichen.

Zunächst sollte also der Hochzeitsschmuck für die Braut ausgesucht werden. Vor allem der Haarschmuck steht hier im Vordergrund. Hochsteckfrisuren werden mit verzierten Haarnadeln festgesteckt. Sehr beliebt sind hier Perlen, Organza-Bänder oder Seidenblumen. Der Schleier wird mit einem Reifen im Haar befestigt, damit man ihn nach der Zeremonie abnehmen kann, ohne dass die aufwändige Frisur Schaden nimmt. Kleiner Tipp: Bei einem kurzen Hochzeitskleid wählt man in der Regel einen kurzen Schleier, bei einem langen Kleid einen langen Schleier. Selbstverständlich sind auch Haarreifen und Schleier mit schmückenden Details verziert. Sehr romantisch wirkt das Diadem, das besonders hübsch zur Hochsteckfrisur aussieht. Das Diadem kann mit echten Edelsteinen oder mit Blumen und Bändern passend zum Kleid besetzt werden. Etwas seltener sieht man den Hut als Accessoire. Hier kommt es natürlich maßgeblich auf den gesamten Stil der Hochzeit und der Hochzeitsfeier an. Romantischer wirken Diadem und Schleier, bodenständiger wirken Hut oder Blumenkranz. Bei Motto-Hochzeiten – wie der Country-Hochzeit oder der Feier im Stil der 60er Jahre – sind Braut und Bräutigam bei der Wahl des Hochzeitsschmucks natürlich auf dazu passende Extras und schmückende Akzente angewiesen. Besonders schön wirkt der Schmuck, wenn die Elemente harmonisch auf einander abgestimmt wurden.

Ganz gleich, ob klassische Hochzeit oder Motto-Feier, der Brautstrauß darf nicht fehlen. Er wird am Ende der Zeremonie in die Menge geworfen. Ein Ritual, auf das man nur ungern verzichtet. Es gehört einfach dazu. Auch der Brautstrauß wird auf den restlichen Hochzeitsschmuck abgestimmt. Wer beispielsweise Rosen wählt, der sollte das Symbol der Rose irgendwo im Haarschmuck, den Ohrringen, der Kette oder dem Muster des Kleids wieder auftauchen lassen. Durch das wiederkehrende Element entsteht ein harmonisches Bild. Bestenfalls überlegen sich Braut und Bräutigam im Vorfeld, welche Symbole sie verwenden wollen und welche Farben ihnen zusagen. Auf dieses optische Grundkonzept werden dann Hochzeitskleid, Anzug und Hochzeitsschmuck abgestimmt.

Einige Paare gehen sogar noch einen Schritt weiter und schneiden die gesamte Dekoration des Hochzeitssaals auf diese Symbole und Farben zu. Wie immer gilt: Weniger ist oft mehr. Silber und Gold sollten beim Hochzeitsschmuck nicht unbedingt kombiniert werden. Zu viele Farben wirken sehr unruhig. Wer bei einem Material und zwei Farben bleibt, zeichnet ein stimmiges einheitliches Bild. Ausnahme sind die Hochzeitsringe. Hier steht nicht das Gesamtkonzept im Vordergrund, sondern der Alltag, der folgt. Ein aufwändiger Hochzeitsring mit Rosen und anderen Elementen kann bei der Arbeit oder bei alltäglichen Aufgaben stören. Es bietet sich also eher an, einen schlichteren Ring zu wählen. Gravuren und hochwertige Materialien geben dem besonderen Schmuckstück ganz von alleine die gewünschte Ausdruckskraft.

Schreibe einen Kommentar