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Kleine Werbegeschenke erhalten die Freundschaft

Seit uralten Zeiten ist es Usus, dass Händler ihren Vertriebspersonen Aufmerksamkeiten und Präsente zukommen lassen, damit diese ihre Waren in das richtige Licht rücken oder sie bei der Vergabe von Aufträgen wohlwollend berücksichtigen. Hieran hat sich bis in unsere Tage nichts geändert. Werbegeschenke zählen auch heute zum unverzichtbaren Bestandteil des Marketing-Portfolios eines jeden Unternehmens. Hierbei kann man verschiedene Arten der Geschenke und deren erwünschte Wirkung unterscheiden:

Es gibt Geschenke, deren Sinn es ist, den unmittelbaren Adressaten wohlwollend zu stimmen. So zeigen sich etwa Automobilkonzerne zur Weihnachtszeit sehr großzügig gegenüber den Inhabern von Autohäusern. Ziel der Maßnahme ist es, den Besitzer des entsprechenden Vertriebsstandortes zu noch größeren Anstrengungen im nächsten Jahr zu ermutigen, da sich dieser eventuell eine noch schönere oder exklusivere Zuwendung als Resultat seiner erfolgreichen Anstrengungen, die letzten Endes dem Konzern zugute kommen, erhofft. Diese Praxis findet sich in beinahe allen Bereichen der Großindustrie und darf durchaus als erfolgreich bewertet werden.

Werbeartikel hingegen sind meist geringerwertiger Natur und dienen dem Zweck, eine Marke, ein Logo oder auch einen Namen bekannt zu machen. Vor allem kleineren Betrieben fehlt zumeist das Geld für eine aufwändige Kampagne, um sich über die Medien eine breite Popularität zu verschaffen. Der Betrieb versucht daher, durch ein Präsent des allgemeinen Gebrauchs in das Bewusstsein einer gewissen Öffentlichkeit zu dringen. Besonders geeignet sind solche Werbeartikel etwa in Form von Kugelschreibern, Haftnotizblöcken oder bedruckten feuerzeugen: Diese Gegenstände haben einen hohen Gebrauchswert und erinnern den jeweiligen Nutzer bei jedem Gebrauch an den verschenkenden Betrieb. Zudem haben sie eine hohe Streuung: Bedruckte Kugelschreiber oder Feuerzeuge, die in Restaurants und Gaststätten ausgelegt oder verteilt werden, finden eine hohe Verbreitung, ohne dass ein weiteres Zutun erforderlich wäre. Vor allem kleinere Handwerksbetriebe profitieren davon, dass der gesamte Umkreis und mithin die gesamte potenzielle Kundschaft Name, Adresse und Telefonnummer des Betriebes jederzeit vor Augen hat.

Eine andere zweckdienliche Form des Werbegeschenks sind Artikel, mit denen Kinder begeistert werden, die wiederum auf ihre Eltern Einfluss nehmen. Hierzu zählen etwa Luftballons mit einem aufgedruckten Signet. Nicht nur die großen Parteien im Wahlkampf nutzen diese Form des Werbegeschenks, auch allerlei Warenhäuser und sonstige Betriebe, die an die breite Öffentlichkeit Waren und Dienstleistungen veräußern, haben Kinder als Entscheidungsträger bei Anschaffungsentscheidungen der Eltern erkannt.

Werbegeschenke sind häufig dann besonders wirksam, wenn sie mit einem bestimmten Datum korrespondieren. Einem wichtigen Geschäftspartner etwa sollte man möglichst zu seinem Geburtstag, besser noch an seinem Hochzeitstag ein Geschenk machen, da dies Freundschaft oder gar Intimität vermittelt. Einer unbekannten Öffentlichkeit gegenüber eignen sich Festtage wie Weihnachten, Neujahr, Karneval oder Ostern, um das eigene Unternehmen in ein positives Licht zu setzen.

Werbegeschenke müssen nicht zwingend teuer sein. Wichtig ist es, den Kreis der Adressaten zu bestimmen und den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe auf möglichst originelle Weise zu entsprechen.